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  • Titel
    Umweltgefahren durch Massenskisport im bayerischen Alpenraum
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    51 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6322
  • Datensatznummer
    200054676
  • Quelle
  • Abstract
    Die Errichtung von Pisten und vor allem von Planien verursacht erhöhte Abflußwerte und erhöhte Abflußspitzen; sie vergrößern den Oberflächenabtrag und verringern das Wasserrückhaltevermögen der Böden. Diese Gegebenheiten leiten sich weniger aus der mangelhaften Bodenbedeckung als von veränderten Bodenparametern und verringerter Durchwurzelungsintensität her. Die Einzugsgebiete dieser Flächen sind indes meistens zu gering um über den kleinräumlichen Maßstab hinaus ernsthafte Schäden anrichten zu können. Die extremen Naturereignisse sind klimatologisch vorprogrammiert und nicht vom Menschen verursacht. Damit erhöht sich das Gefährdungspotential durch Anlagen für den Massenskisport höchstens lokal. In einem wenig stabilen Raum, wie ihn die Alpen darstellen, muß aber nichtsdestotrotz versucht werden, jeden Risikoparameter zu minimieren. Die Verringerung der vorhandenen Gefahren kann durch landesplanerische Maßnahmen ebenso von statten gehen, wie durch Auflagen für die Nutzung und den Betrieb von Skigebieten. Letzlich können auch im Rahmen von ingenieurtechnischen Sanierungen bereits vorhandene Schäden korrigiert werden. Unter Zuhilfenahme all dieser verschiedenen Maßnahmen sollte es möglich sein ein Zielkonzept zu entwerfen, das über das vom Bayerischen STMLU konzipierte Modell des umweltverträglichen Skiortes noch hinaus geht.