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  • Titel
    Das Alpenmurmeltier (Marmota m. marmota) : Eine genetisch verarmte Tierart?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    30 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10627
  • Datensatznummer
    200053809
  • Quelle
  • Abstract
    Organproben von 282 Alpenmurmeltieren (Marmota m. marmota) aus drei Sammelgebieten des Kantons Graubünden (Schweiz) wurden mittels horizontaler Stärkegelelektrophorese und enzym-spezifischer Färbungen auf allelische Variabilität an 48 Isoenzym-Loci untersucht. Ziel der Studie war es, die früher aufgestellte Hypothese von einer artumfassenden genetischen Verarmung des Alpenmurmeltieres zu überprüfen. Acht Loci wiesen diallelische Polymorphismen auf. Die Polymorphierate betrug für alle Murmeltiere 16,7 Prozent und war signifikant (p=0,039) höher als die früher für ostalpine Murmeltiere gefundene. Die He/P-Raten der drei lokalen Bündener Populationen lagen im Bereich derer von "ungestörten" (d.h., nicht durch Flaschenhals beeinflußten), Säugerpopulationen aus verschidenen Ordnungen. Die Hypothese einer artumfassenden genetischen Verarmung beim Alpenmurmeltier kann somit nicht aufrecht erhalten werden.