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  • Titel
    Ökologische Ausgleichszahlungen im Wald: Das Beispiel Niderholz im nördlichen Kanton Zürich
  • Paralleltitel
    Ecological Compensation Payments in Forests: The Example Niderholz in Northern Canton of Zurich
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200053096
  • Quelle
  • Abstract
    Das Bundesgesetz über den Wald von 1991 ermöglicht die Entrichtung von ökologischen Ausgleichszahlungen für waldbauliche Maßnahmen, die aus Gründen des Naturschutzes besonders aufwendig sind. Im Rahmen eines vom Regierungsrat des Kantons Zürich beschlossenen und vom BUWAL genehmigten Projektes erhalten vier Waldeigentümer im Zürcher Weinland von 1997 bis 2001 solche Entschädigungen für die Ausführung von Waldbaumaßnahmen, die die Erhaltung und Förderung der dort natürlicherweise vorkommenden Eichen-Hagebuchenwälder zum Ziel haben. Gleichzeitig soll dadurch das bedeutendste Brutgebiet des gefährdeten Mittelspechts (Dendrocopos medius L.) in der Schweiz langfristig gesichert werden. In diesem Aufsatz werden fünf auf einer Fläche von 355 ha angewendete Maßnahmen vorgestellt und deren waldwirtschaftliche, ökonomische und ökologische Folgen diskutiert. Für den Schutz des Mittelspechts am besten geeignet sind dabei die Wiederaufnahme der Mittelwald-Bewirtschaftung sowie die Durchforstung von ehemaligen Mittel- zu eichenreichen Hochwäldern. Der finanzielle Mehraufwand wird von Kanton (70%) und Bund (20%) getragen und beläuft sich auf durchschnittlich Fr. 310.-/ha und Jahr für alle Maßnahmen.