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  • Titel
    Faktorenwerte als eine Möglichkeit der Quantifizierung von Standortsfaktoren
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1971
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200053011
  • Quelle
  • Abstract
    In einem 64jährigen Fichtenbestand auf Pseudogley im Dunkelsteinerwald wurde eine Einzelstammdüngungsversuch mittels Faktorenalalyse näher untersucht. Aus den an den Probestämmen bestimmten Variablen lassen sich vier Faktoren extrahieren. Es sind dies: 1. die kleinstandörtlich verschiedene Pseudovergleyung; 2. die in Abhängigkeit vom Grabenabstand und der mittleren Höhe des Stauwasserspiegels variierende Entwässerung durch die Gräben. 3. die soziologische Stellung der Probestämme; 4. die Lage im Bestand, der mit zunehmender Höhe dichter wird. Nach einer Studie der Varianzaufteilung auf die Variablen und die Faktoren wurden für alle Probestämme die Faktorenwerte bestimmt und am Beispiel dieser Probestämme interpretiert. Anschließend wurde noch die Frage erörtert, welcher Verlust an Aussage durch das Weglassen einiger Variabler bei der Faktorenwertberechnung in Kauf genommen werden muß. Die abschließende Diskussion zeigt Möglichkeiten für die Verwendung der Faktorenwerte als kovariante Merkmale bei Experimenten mit Eingriff auf und bespricht weiters die Abgrenzung der Fragestellungen, die über multiple Regressionsanalysen zu beantworten sind, gegen solche, bei deren Behandlung die Anwendung der Faktorenanalyse zielführender ist.