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  • Titel
    Vergleichende Wurzeluntersuchungen an Stecklingen, in vitro vermehrten Pflanzen, Direktsaaten und Sämlingen der Stiel- und Traubeneiche
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    27 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4733
  • Datensatznummer
    200052816
  • Quelle
  • Abstract
    Untersucht wurden die Wurzeln ca. 10-jähriger Stiel- und Traubeneichen auf fünf Standorten in Niedersachsen. Die Pflanzen sind mit 4 Vermehrungsmethoden (In-vitro, unterschnittener Sämling, Steckling, Direktsaat) angezogen worden. Signifikante Unterschiede wurden bei der horizontalen und vertikalen Wurzelentwicklung gefunden. Vegetativ vermehrte Pflanzen neigen zur Ausbildung von Flachwurzelsystemen. Stecklinge zudem zur Bildung einseitiger Hauptwurzeln. Die Direktsaaten haben bis zum Alter 11 ein reines Pfahlwurzelsystem, bestehend aus einer bis drei rübenförmigen typischen Pfahlwurzeln. Seitliche Horizontalwurzeln treten nur als Feinwurzeln auf. Unterschnittene Sämlinge zeigen im Vergleich dazu ein ausgeprägtes Seitenwurzelsystem und überwiegend mehrere stärkere Absenkwurzeln, die vornehmlich an den Schnittstellen der Pfahlwurzel entspringen. Die Steuerung des positiven Geotropismus von Wurzeln wird diskutiert. Deformationen in Form von Verwachsungen und Drehwuchs treten bei vegetativer Vermehrung häufiger auf als bei generativer Pflanzenanzucht.