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  • Titel
    Labormethode zur Bestimmung der Bodenverfügbarkeit von Umweltchemikalien
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    19 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4699
  • Datensatznummer
    200052195
  • Quelle
  • Abstract
    Eine auf dem Verdraengungsprinzip der Bodensaeulenchromatographie basierende Labormethode zur Gewinnung originaerer Bodenloesungen wurde erarbeitet und mit den Standardboeden 2.1, 2.2 und 2.3 der LUFA Speyer erprobt. Die Volumina der Bodenloesungen mit Werten von 44,1, 50,7 bzw. 58,5% des bei der Feldkapazitaet vorhandenen Bodenwassers waren von der Partikelgroessenverteilung der Versuchsboeden abhaengig. Die erforderliche Zeit (0,33 bis 8 Stunden) variierte ebenfalls mit der Packungsdichte in den Bodensaeulen. Die Bodenverfuegbarkeit des exemplarisch untersuchten herbiziden Wirkstoffs Chlortoluron in einem schwach humosen Sandboden waehrend einer 64taegigen Versuchsdauer wurde aus der Konzentration in den gewonnenen Bodenloesungen durch HPLC bestimmt. Fuer das Sorptionsverhalten wurden zeitabhaengige Verteilungskoeffizienten (Kd) berechnet, die von 2,6 auf >74,91xkg hoch-1 anstiegen. Die Erfassung der Bioverfuegbarkeit kann ueber integrierte oekotoxikologische Testsysteme realisiert werden.