Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Saisonale und stressbedingte Modifikationen der photosynthetischen Kapazitaet von Fichten im Hoehenprofil "Zillertal" : B. Lichtabhaengige CO2- Fixierung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    13 Abb., 1 Tab., 20 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5943
  • Datensatznummer
    200051719
  • Quelle
  • Abstract
    An drei Probebaeumen von Picea abies (L.) Karst. im Hoehenprofil "Zillertal" wurden Messungen der lichtabhaengigen CO2-Fixierung zwischen April und August 1988 monatlich in situ mittels eines tragbaren CO2-Porometers (LCA-2, ADC, U.K.) und eines eigens konstruierten Lichtaufsatzes durchgefuehrt. Nach Bestimmung der Dunkelatmung wurde die CO2-Fixierung bei steigender Photonenflussdichte gemessen. Aus den Gasstoffwechseldaten wurde mittels eines Computerprogrammes der Quantenbedarf (hv/CO2) als Anstieg im ersten Messpunkt sowie die Lichtnutzungskapazitaet nach Walker & al. 1988 bestimmt. Im April ist die photosynthetische Kapazitaet vor allem beim am hoechsten gelegenen Probebaum noch nieder, liegt aber bei allen drei Probebaeumen noch unter den in spaeteren Monaten erreichten Werten. Dies laesst auf eine temperaturbedingte Limitierung der enzymatischen Aktivitaet schliessen, da zu diesem Zeitpunkt bereits eine optimale photochemische Kapazitaet des Photosystems II messbar ist (Lechner & Bolhar-Nordenkampf 1989). In den folgenden Monaten ist eine Erhoehung der Lichtnutzungskapazitaet und eine Erniedrigung des Quantenbedarfs feststellbar. Auch der neuausgetriebene Nadeljahrgang weist eine hohe photosynthetische Kapazitaet auf. Der am hoechsten (1520 m) gelegene Probebaum war der staerksten natuerlichen Stressbelastung aber auch erhoehten Ozonkonzentrationen ausgesetzt und zeigt moeglicherweise aus diesem Grund auch in der physiologisch stabilen Zeit im August eine gegenueber den beiden anderen Probebaeumen verminderte photosynthetische Kapazitaet.