Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Messungen der nassen Freilanddepositionen am Hoehenprofil "Zillertal"
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    7 Abb., 3 Tab., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5943
  • Datensatznummer
    200051668
  • Quelle
  • Abstract
    Von Mai 1984 bis Dezember 1987 wurden Messungen der nassen Freilanddepositionen mit Bulk-Sammlern in drei Seehoehen (600 m, 1000 m, 1720 m) durchgefuehrt. Die Ergebnisse wurden den Probebaeumen 1 (700 m), 2 (1000 m) und 3 (1520 m) zugeordnet. Die Messungen haben ergeben, dass die drei Standorte sowohl hinsichtlich der Ionenkonzentrationen als auch der Elementeintraege unterschieden werden koennen: Die Ionenkonzentrationen und meist auch die Bandbreite der Monatsmittelwerte sind mit Ausnahme der Protonen am Talboden (600 m) durchschnittlich am hoechsten und nehmen nach oben hin ab. Die Protoneneintraege steigen im Durchschnitt mit der Hoehe an, waehrend die Schwefel- und Stickstoffeintraege am Talboden (600 m) durchschnittlich am hoechsten sind. Auch im durchschnittlichen Jahresgang der Elementeintraege gab es Unterschiede: An den beiden Bergstationen (1000 m/1720 m) traten in den regenreichen Sommermonaten Juli und August relativ hohe Schwefel- und Protoneneintraege auf, dagegen wurde an der Talstation der hoechste Schwefeleintrag im Maerz gemessen. Die hoechsten Stickstoffeintraege traten an den Bergstationen waehrend der Monate Februar bis April auf, an der Talstation zeigte sich der maximale Stickstoffeintrag im August. Beide Bergstationen, nicht jedoch die Talstation, koennen als Hintergrundmesstationen bezeichnet werden.