Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Untersuchungen zur Klonabhaengigkeit der Bewurzelungsfaehigkeit und der Qualitaet der Wurzelbildung bei der Stecklingsvermehrung von 40- bis 350jaehrigen Auslesebaeumen der Eibe (Taxus baccata L.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4683
  • Datensatznummer
    200051653
  • Quelle
  • Abstract
    1994 wurde ein Versuch zur Stecklingsvermehrung von 54 Eiben aus Mecklenburg- Vorpommern durchgefuehrt. Dabei sollte die Eignung dieser Methode fuer Zwecke der Erhaltung von Genressourcen der Eibe anhand der Ermittlung und Quantifizierung der Einfluesse von Klon und Geschlecht auf die Bewurzelungsfaehigkeit und -qualitaet untersucht werden. Alterseffekte konnten nur eingeschraenkt beruecksichtigt werden. Insgesamt bewurzelten sich fast 50% der Stecklinge. Die dabei auftretenden Klonunterschiede waren sehr gross und machten 71,2% der Gesamtvarianz aus. Eine unterschiedliche Bewurzelungsrate von weiblichen und maennlichen Eiben konnte nicht nachgewiesen werden. Es konnte eine Abhaengigkeit der Bewurzelungsfaehigkeit vom Alter der Ausgangsbaeume beobachtet werden. Es gab allerdings keinen klaren Trend, da die aeltesten und die juengsten Baeume die besten Bewurzelungsergebnisse aufwiesen. Diese Tatsache wird im Zusammenhang mit Problemen des Phasenwechsels diskutiert. Fuer die Merkmale der Bewurzelungsqualitaet, Wurzelanzahl und Gesamtwurzellaenge, konnte ein aehnliches Verhalten wie fuer die Bewurzelungsfaehigkeit beobachtet werden. Allerdings war bei diesen Merkmalen der Hauptteil der Varianz durch Unterschiede zwischen den Stecklingen innerhalb der Klone bedingt. Die Untersuchung zeigt, dass die Stecklingsvermehrung von Eiben nach der angewandten Methode gut fuer die Genressourcenerhaltung bei dieser Baumart zu verwenden ist.