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  • Titel
    Stressphysiologisches Konzept einer kausalanalytischen Waldschadensforschung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5943
  • Datensatznummer
    200051626
  • Quelle
  • Abstract
    Die neuartigen Waldschaeden koennen als kombiniertes, flaechendeckendes Auftreten von im einzelnen schon laenger bekannten Schadsymptomen beschrieben werden. Die Ursachen sind multifaktoriell und entsprechen den standortspezifischen Stressorenmustern. Der Grad der Schaedigung wird hauptsaechlich durch die Staerke des induzierten Stresses und weniger durch die Art der Einzelstressoren bestimmt. Durch eine Senkung der Stressbelastung kann das Fortschreiten der Schaeden in den Waldoekosystemen verhindert werden, wobei sich Stressoren mit flaechendeckender Verbreitung, wie Luftschadstoffe, zwingend fuer eine erste Reduktion anbieten. In einem weiteren Schritt muessen standortspezifisch ueber Fallstudien jene Stressoren lokalisiert werden, deren Eliminierung moeglich ist und gleichzeitig die groesste Verringerung der Belastung versprechen. Dazu ist es notwendig, die ontogenetisch modifizierte, stressphysiologische Bedeutung von Witterungserscheinungen gruendlich zu erarbeiten. Kann die Kapazitaet zur Stressinduktion von natuerlichen und anthropogenen Stressoren an einem Standort deutlich gesenkt werden, steht einer grundlegenden Erholung der Waldoekosysteme nichts im Wege.