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  • Titel
    Weißtannen-Anbauten im Solling : Erste Auswertungen der 1987 angelegten Herkunftsversuche
  • Paralleltitel
    Silver Fir Growing in the Hill Country of the Solling
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    21 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200051624
  • Quelle
  • Abstract
    Um Anbauerfahrungen mit der Weißtanne (Abies alba Mill.)im Bereich der Mittelgebirge zu sammeln, wurden 1987 fünf (Versuchsflächen im Solling, Forstamt Neuhaus, unter dem Schirm von Fichtenalthölzern eingerichtet. Verwandt wurden die beiden mitteleuropäischen Herkünfte Schwarzwald und Bayer. Wald, die südeuropäische Herkunft Kalabrien sowie die südosteuropäische Herkunft Maramures. In Mischung zu den Tannen wurden zeitgleich Buchen gepflanzt. Für vergleichende Aussagen hinsichtlich der Höhenwuchsleistung werden die Mittelhöhen der verschiedenen Tannenherkünfte mit der mittleren Grundflächenhaltung des Schirmes auf den einzelnen Versuchsparzellen in Beziehung gesetzt. Für alle vier Herkünfte läßt sich ein enger Zusammenhang zwischen der Grundflächenhaltung des überschirmenden Altbestandes und gemessener Mittelhöhe im Alter 14/15 nachweisen. Im Gegensatz zu anderen norddeutschen (dänischen) Herkunftsversuchen ist jedoch noch keine Tendenz erkennbar, wonach sich eine Rangfolge hinsichtlich der Wüchsigkeit der verwandten Herkünfte ableiten läßt. Es zeigt sich, daß mit zunehmender Grundflächenhaltung (Überschirmung) die Buche gegenüber der Tanne an Konkurrenzkraft gewinnt. Es wird daher die trupp- bis gruppenweise Mischung der beiden Baumarten empfohlen. Die heranwachsenden Mischbestände aus Buche, Tanne und Fichte zeichnen sich durch ihre Vielfalt und besonderen Strukturreichtum aus. Deshalb wird angeregt, die Tanne stärker als bislang am Waldaufbau in Teilbereichen des Sollings zu beteiligen.