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  • Titel
    Überblick über Arbeiten zur Landschaftszerschneidung sowie zu unzerschnittenen Räumen in der Budnes-, Landes- und Regionalplanung Deutschlands
  • Paralleltitel
    Studie on landscape dissection and undissected areas at the federal, state and regional planning levels in Germany - An overview
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    49 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200051538
  • Quelle
  • Abstract
    Trotzdem die theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff "Zerschneidung" noch unausgereift ist und eine anerkannte Definition bislang fehlt, fand in Deutschland eine Reihe großräumiger Zerschneidungsanalysen statt. Insgesamt konnten auf Bundes-, Länder- und Regionalebene 18 abgeschlossene UZR-Arbeiten recherchiert und verglichen werden. Die methodischen Ansätze basieren alle auf der indirekten "Messung" von Zerschneidungseffekten (Indikatoransatz), jedoch variieren sie hinsichtlich der verwendeten Datengrundlagen sowie der speziellen Festlegungen zu den erfaßten Zerschneidungen und unzerschnittenen Räumen. Demzufolge können Ergebnisse verschiedener Studien meist kaum miteinander verglichen werden. Ebenso mangelt es an einheitlichen Bewertungsmaßstäben für die Stärke von Zerschneidungseffekten oder die Größe von unzerschnittenen Räumen. Damit fällt auch die Aufstellung entsprechender Umweltstandards, die Voraussetzung für die rechtliche Sicherung großer oder wertvoller unzerschnittener Räume wären, bislang nicht auf fruchtbaren Boden.