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  • Titel
    Das schweizerische Programm zur Erhaltung forstgenetischer Ressourcen
  • Paralleltitel
    The Swiss Programme to Conserve Forest Genetic Resources
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    26 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14048
  • Datensatznummer
    200051431
  • Quelle
  • Abstract
    Die Erhaltung genetischer Ressourcen des Waldes wird in der Schweiz als wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Waldwirtschaft und zur Förderung biologischer Diversität verstanden. Naturnaher Waldbau und insbesondere Naturverjüngung sind in der Schweiz weit verbreitet und tragen maßgeblich zur Erhaltung genetischer Ressourcen bei. Forstliches Vermehrungsgut für künstliche Bestandesbegründungen wird in der Schweiz überwiegend in phänotypisch ausgelesenen Samenerntebeständen gewonnen. Forstliche Genreservate dienen der in situ-Erhaltung lokal angepaßter Populationen. Kriterien für die Auswahl von Genreservaten werden beschrieben. In der Schweiz sind Variationsmuster an genetischen Markern von außerordentlicher Bedeutung für die Auswahl von Genreservaten. Die Einrichtung und waldbauliche Behandlung eines Verbundes von Genreservaten für bestandesbildende Baumarten zielt auf die Erhaltung genetisch variabler und voneinander differenzierter Populationen ab. Genreservate werden gegenwärtig für die wichtigen Wirtschaftsbaumarten Fichte (Picea abies (L.)Karst.), Tanne (Abies alba Mill.) und für die Eichen (Quercus spp.) eingerichtet. Forschungsbedarf besteht insbesondere im Hinblick auf anpassungsrelevante genetische Variationsmuster bei Baumarten. Außerdem sind verstärkte Bemühungen zur Erfassung und Erhaltung genetischer Variation seltener Arten und die Untersuchung der zeitlichen Dynamik genetischer Strukturen in Baumpopulationen notwendig.