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  • Titel
    Der Einfluß des Beschattungsmaß (-Intensität) und der Beschattungszeit auf das Überleben und das Heranwachsen des Eichennachfolgebestandes
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7409
  • Datensatznummer
    200050510
  • Quelle
  • Abstract
    Die Forschung hat bestätigt, daß es in den Eichenbeständen mit einer Hainbuchen-, Linden-, und Haselunterschicht notwendig ist, diese am Anfang der Naturverjüngung zu beseitigen, da sie am meisten die Anwurzelung, vor allem aber das Überleben der Eichensämlinge behindert, wobei die Mehrheit von diesen das erste Jahr nicht überlebt. Im ersten Jahr ist es notwendig das Beschattungsmaß (-Intensität) des Mutterbestandes auf einen Wert von 0,6 (lockerer Kronenschluß) zu korrigieren, was eine gute Voraussetzung für das Überleben einer hinreichender Menge der hochwertigen Eichenverjüngungsindividuen gibt, wenn auch deren Höhenwachstum durch die Beschattung gehindert wird. Nach der biologischen Sicherung des Bestandes durch die Naturverjüngung bis zur Endnutzung des Mutterbestandes kann man bei Annahme einer geeigneten Zergliederung des Bestandes nur noch einen Formen- bzw. Sanitärhieb durchführen. Dadurch sinkt der Schlußgrad auf einen Wert von 0,4 und die Endnutzung wird dann binnen 10 Jahre durch höchstens drei Nutzungseingriffe in Abhängigkeit von der Umtriebszeit und der Verjüngungszeit auf solche Art und Weise verwirklicht, daß die Beschädigung des Nachfolgebestandes minimal und der Ertrag des Mutterbestandes maximal ausfällt.