Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Elektronenbehandlung, eine physikalische Alternative zur chemischen Beizung von Saatgut : Behandlung und Lagerung von Eichensaatgut
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4639
  • Datensatznummer
    200050486
  • Quelle
  • Abstract
    Die optimale fungizide Wirkung niederenergetischer Elektronen wird durch die exakte Kenntnis der Morphologie des Saatgutes und die Einhaltung der optimierten Behandlungsparameter wie Beschleunigungsspannung, Dosis-Tiefenverteilung und Elektronenstrom erreicht. Dabei wird die Energiedosis ausschliesslich auf die oberflaechennahen Schichten der Karyopse begrenzt. Es wurde durch Messungen der Dosis-Tiefenverteilung auf dem Umfang von Modellkoerpern nachgewiesen, dass ein allseitiges und gleichmaessiges Eindringen der Elektronen in die Samenschale erfolgt. Dabei wird eine Dosisabweichung von ca. 25% nicht ueberschritten. Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass die Energiedosis bie einer Beschleunigungsspannung von 60 kV nach der Eindringtiefe von 50 Mym auf Null abgefallen ist. Fuer Saatgueter mit anderen Dicken der Samenschale kann die Beschleunigungsspannung und die Dosis-Tiefenverteilung exakt berechnet und im technologischen Prozess eingestellt werden. Damit ist eine phytotoxische Beeinflussung des Embryos ausgeschlossen. Die e-Behandlung gegen Erreger, die tief im Embryo siedeln, ist aufgrund der notwendigen Begrenzung der Elektronenreichweite auf die aeusseren Schichten der Karypose nur mit eingeschraenkter Wirksamkeit moeglich. Die erzielbaren Effekte durch sinnvolle Kombination der e-Behandlung mit anderen alternativen Verfahren wie z.B. der Warmwasserbehandlung werden derzeit in verschiedenen Forschungsarbeiten untersucht.