Titel
Schwammspinnermassenvermehrung 1993 in Bayern : Schwammspinner-Kalamitaet im Forst
Verfasser
Erscheinungsjahr
1993
Illustrationen
5 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4639
Datensatznummer
200049862
Quelle
Abstract
Nach Abschluss einer moeglichst flaechendeckenden Prognose und einer entsprechenden kartenmaessigen Darstellung werden die Kriterien fuer eine Behandlung der Befallsflaechen fuer 1994 aufgestellt. Aufgrund der Erfahrung von heuer und von frueheren Massenvermehrungen werden wir auch fuer 1994 wieder ein intregiertes Vorgehen je nach Befallsstaerke, Schaedlingsarten, und Vorschaedigung vorschlagen; unsere Kriterien fuer eine Behandlung von Befallsflaechen sind: 1. Hoher Schwammspinnerbesatz, d. h. ein Eigelege pro Baum am unteren Stammabschnitt (2m). 2. Wertvolle Bestaende mit erheblichem Alteichenanteil. 3. Erhoete ZE-Anfaelle in den letzten Jahren. 4. Hohe Schaeden durch wiederholten Frass in den letzten Jahren und/oder Spaetfrostschaeden. 5. Befallene Kulturen oder Jungflaechen bis etwa 10 Jahren. Zum Einsatz sollen wie 1993 Hemmstoffpraeparate (Aufwandmenge 100g pro ha entspricht 25g pro ha Wirkstoff) kommen (Skatulla, 1989). Im Rahmen der Mittelpruefung werden Bacillus-Praeparate getestet. Bezueglich des Virus-Einsatzes sowie des Auftretens von Virosen soll der speziellen Frage nachgegangen werden, inwieweit subletale Dimilin-Dosierung vorhandene Virosen beim Schwammspinner beeinflussen.