- TitelDie Wirkung von Waldsanierungsmassnahmen in Immissionsbelasteten Gebieten der Boehmischen Masse auf mikrobielle Umsetzungen und Biomasse : FIW - Seminare "Blaue Serie". Kurzfassungen der Vortraege WS 1992/1993
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1993
- Illustrationen8 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur12495
- Datensatznummer200049705
- Quelle
- AbstractUnterschiede zwischen den einzelnen Behandlungsvarianten waren im ersten Versuchsjahr nur beim Naehrstoffstatus zu erkennen. Erste Auswirkungen auf die bodenmikrobiologischen Parameter wurden erst zum Ende des zweiten Versuchsjahres festgestellt. Dies steht im Einklang mit anderen Untersuchungen, zum Beispiel am Baerenstein. Aehnlich wie dort, wurde auch in der vorliegenden Arbeit eine Reduktion der mikrobiellen Biomasse bei der Bactosol-Variante gefunden. Da bei den Versuchen am Baerenstein eine Trendumkehr ab dem 3. Jahr einsetzte, ist eine solche auch fuer die Viehberg-Versuche zu erwarten. Der Mineralduenger zeigte nur geringfuegige Auswirkungen auf die meisten mikrobiologischen Parameter. Biomag zeigte deutlichere Wirkungen, was wahrscheinlich mit lokalen pH-Aenderungen zu erklaeren ist. Tendenzmaessig kann davon ausgegangen werden, dass sowohl Vollkorn, Biomag und Bactosol zu einer langsamen Humusmobilisierung, verbunden mit Naehrstofffreisetzungen, fuehren. Bei einer Erhoehung der Bestandesproduktion durch guenstigere Wachstumsbedingungen ist aber hier langfristig auch eine Trendumkehr moeglich. Eine Waldduengung zielt auf langfristige Effekte ab. Erwartungsgemaess langfristig wirkende Duenger wie Biomag und Bactosol sollten deshalb auch keine uebermaessigen kurzfristigen Effekte zeigen. Die kurzfristigen "Stoerungen", wie sie zum Ende des 2. Jahres beobachtbar waren. Eine Waldduengung zielt auf langfristige Effekte ab. Erwartungsgemaess langfristig wirkende Duenger wie Biomag und Bactosol sollten deshalb auch keine uebermaessigen kurzfristigen Effekte zeigen. Die kurzfristigen "Stoerungen", wie sie zum Ende des 2. Jahres beobachtbar waren, koennten somit langfristigen, positiven Wirkungen Platz machen. Je laenger die Versuche laufen, desto aufschlussreicher werden auch die Ergebnisse sein. Aus wissenschaftlicher Sicht waere es demnach wuenschenswert, in ca. 3-5 jaehrigen Abstaenden, am besten ueber mehrere Jahrzehnte, ein bodenmikrobiologisches Monitoring zu wiederholen.
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