Titel
Die Pollensedimentation im Raume Klagenfurt-Gallizien, Kaernten
Verfasser
Erscheinungsjahr
1981
Illustrationen
3 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5730
Datensatznummer
200049308
Quelle
Abstract
Die vorliegende Veroeffentlichung ist ein Auszug aus meiner von der Universitaet Graz im Jahr 1980 angenommenen Dissertation ueber den rezenten Pollenniederschlag aus den Jahren 1973-1977 in Gallizien und aus dem Jahre 1979 in Klagenfurt. Der Bluetenstaub wurde auf zwei verschiedene Arten ("Glycerintassenmethode", "Pollenfalle") aufgefangen, deren Ergebnisse miteinander verglichen werden. Dabei hat sich die einfachere "Glycerintassenmethode" als voellig ausreichend fuer einen Vegetationsvergleich erwiesen. Eine dritte Methode erbringt durch Untersuchung oberflaechlicher Moosrasen auf ihren Pollengehalt nur eingeschraenkt interpretierbare Ergebnisse. Das eigentliche Ziel der durchgehenden sechsjaehrigen Beobachtungen im Raum Gallizien liegt aber in der Eroerterung der Zusammenhaenge zwischen pollenproduzierender Vegetation und Pollenniederschlag. Von den 139 im Untersuchungsgebiet am Pollen erkennbaren Pflanzentypen konnten im Pollenniederschlag Galliziens 89 Pollentypen registriert werden, das sind 64 Prozent der nachweisbaren Arten. Das Verhalten des Pollens einiger Gewaechse wird besprochen und die moeglichen Ursachen dafuer werden angefuehrt. Vielfach werden auch zahlenmaessige Zusammenhaenge zwischen dem Bestandesanteil bestimmter Baumarten und dem Pollenniederschlag hergestellt, wodurch eine Neureihung der wichtigsten Pollenproduzenten nach ihren registrierbaren Pollenmengen moeglich ist. Von den Gehoelzen erweisen sich vor allem die Nadelhoelzer und unter ihnen besonders Fichte und Foehre im Pollenanflug untervertreten. Die Laubhoelzer hingegen bringen eine weitaus groessere Menge an Bluetenstaub zum Niederschlag, als es ihrem geringen Flaechenanteil am Wald entspricht. Unter den krautigen Pflanzen fallen die geringe Verbreitung des Pollens von Zea mays, bedingt durch das schlechte Flugvermoegen, und weiters die wechselnde Stellung des Urticapollens, die auf methodische Unterschiede zurueckgefuehrt wird, auf.