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  • Titel
    Die Robinie als Biomasseproduzent in Kurzumtriebsplantagen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    5 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017
  • Datensatznummer
    200046827
  • Quelle
  • Abstract
    Die Robinie bietet sich aufgrund zahlreicher Eigenschaften wie rasches Jugendwachstum, gutes Ausschlagsvermoegen, hoher Energiegehalt, leichte vegetative Vermehrbarkeit, Anspruchlosigkeit bei ausreichender Bodendurchlueftung, besonders zur Biomasseproduktion auf Kurzumtriebsflaechen fuer die meisten der in Oesterreich in Frage kommenden Plantagestandorte an. Der im Kurzumtreib anfallende hohe Rindenanteil hat keinen negativen Einluss auf die Verbrennungseigenschaften, da der hohe Energiegehalt der Rinde den Heizwert der Schwachholzsortimente noch erhoeht. Robinien zeichnen sich durch eine starke Variation der Stammformmerkmale aus, wobei die im Ausland gezuechteten und im Handel erhaeltlichen Zuchtklone zwar den Erfordernissen der Wertholzzucht in hervorragender Weise entsprechen, fuer die Biomasseproduktion aber nur bedingt geeignet sind. Bisherige gezielt auf Masseleistung in der Jugendphase ausgelesene Selektion, erreichen auf einer Versuchsflaeche bei Tulln im 1-m-Quadrat- Verband eine mittlere jaehrliche Trockenmasseproduktion von 5-10 t/ha, je nach Dauer derUmtriebszeit und Klonauswahl. Als Ziel der kuenftigen Zuechtungsarbeit wird die Auswahl, Pruefung und Bereitstellung einer Mischung aus etwa 30 Klonen angesehen, die als "Mehrklonsorte" zur Anlage von Biomasseplantagen hoher Ertragsstabilitaet geeignet ist.