Titel
Vegetation und Erhaltungszustand von Hartholzauen (Querco-Ulmetum Issl. 1924) im Mittelelbegebiet zwischen Lauenburg und Havelberg
Verfasser
Erscheinungsjahr
1996
Illustrationen
35 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4427
Datensatznummer
200046595
Quelle
Abstract
Im Rahmen vorliegender Studie wurden die Vegetation, die Gefaehrdung und der Erhaltungszustand mittelelbischer Hartholzauen untersucht. Dabei zeigt sich, dass Hartholzbestaende des Untersuchungsgebietes im Vergleich zu uebrigen Auenlandschaften Norddeutschlands (Ems, Weser und Aller) den besten Erhaltungszustand aufweisen. Etwa 57% der untersuchten Waldflaeche koennen als oligo- bis -mesohemerob bezeichnet werden (Hemerobiestufen 1 und 1-2). Demgegenueber sind - hautpsaechlich durch Eindeichung, Entwaesserung und forstliche Nutzung - 43% der Waldflaeche so stark veraendert, dass der urspruengliche Auenwaldcharakter verloren ging. Waehrend Entwaesserung einen Ausfall bezeichnender Pfragmitetea-, Molinietalia- und Alno-Ulmion-Arten bewirkt, werden unter Pappelanbau und forstlicher Nutzung vor allem Artemisietea-Arten gefoerdert. Von Stoerungen betroffen sind unter anderem groessere Bereiche der niedersaechsischen Naturschutzgebiete "Vitico" und "Elbholz". Fuer schutzwuerdige Gebiete werden Schutzperspektiven und massnahmen diskutiert.