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  • Titel
    Das Galio harcynici-Culto-Piceetum als Fichten-Forstgesellschaft bodensaurer Waldstandorte im deutschen Mittelgebirgsraum
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    49 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4427
  • Datensatznummer
    200046533
  • Quelle
  • Abstract
    Forstgesellschaften mit vom Menschen kuenstlich gefoerderten Baumarten (v.a. Fichte und Kiefer) haben seit der ersten Haelfte des letzten Jahrhunderts einen hohen Anteil an der forstwirtschaftlich genutzten Flaeche im deutschen Mittelgebirgsraum. Es wird eroertert, warum es unter Anwendung pflanzensoziologischer Methoden konsequent und zweckmaessig erscheint, auch rein anthropogene Gehoelzbestaende als Assoziationen zu beschreiben, soweit sie eigene, von anderen Pflanzengesellschaften abgrenzbare Artenverbindungen aufweisen. Das Galio harcynici-Culto-Piceetum als Ersatzgesellschaft vor allem der bodensauren Hainsimsen-Buchenwaelder in den nord- und mitteldeutschen Mittelgebirgen wird vorgestellt und vegetationskundlich charakterisiert. Der Harzer Labkraut-Fichtenforst besitzt eine floristisch- soziologisch eigenstaendige Artenkombination und zeichnet sich durch forstspezifische Strukturmerkmale aus. Es werden fuenf Untergesellschaften differenziert und deren Standorte kurz beschrieben. Beobachtungen von guter Naturverjuengung der Fichte lassen erwarten, dass die kuenstlich gefoerderte Gehoelzart heute auch ausserhalb ihres natuerlichen Verbreitungsgebietes zum festen Bestandteil der Vegetation zu rechnen ist.