- TitelVersuche zur Tiefkuehllagerung von Waldbaumsaatgut : Erhaltung forstlicher Genressourcen. Vortragstagung der Arbeitsgemeinschaft fuer Forstgenetik und Forstpflanzenzuechtung
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1990
- Illustrationen3 Abb., 2 Tab., 3 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur4370
- Datensatznummer200045179
- Quelle
- AbstractSaatgut einer Reihe von Waldbaumarten wie Fichte (Picea abies (L.) Karst.), Weisstanne (Abies alba Mill.), Kiefer (Pinus sylvestris L.), Europaeische Laerche (Larix decidua Mill.) Hybridaspen (Populus tremula L. x P. temuloides Michx. und Buche (Fagus sylvatica L.) wurde fuer ein und 6 Tage in fluessigem Stickstoff bei -196 Gad C gelagert. Nach der Lagerung wurde das Saatgut aufgetaut und auf Keimfaehigkeit geprueft. Die Keimpruefung ergab, dass in 5 von 6 Waldbaumarten praktisch kein Verlust an Keimkraft bei in fluessigem Stickstoff fuer 1 oder 6 Tage gelagerten Samen festgestellt wurde. Nur die Bucheckern keimten nach dieser Behandlung nicht mehr. Es scheint, dass relativ grosse Samen, wie die Bucheckern oder Eicheln, mehr zu Gefrierauftauschaeden neigen als kleine Samen, wie von Hybridaspen, Fichte, Kiefer, Laerche und Weisstanne. Mit Hilfe eines Kryostats, wobei die tiefen Temperaturen bis zu -40 Grad C langsam erreicht werden, und der anschliessenden Lagerung in fluessigem Stickstoff wird versucht, die Schwierigkeiten bei der Tieftemperaturlagerung von Eicheln und Bucheckern zu ueberwinden. Ueber Gewebekulturtechniken soll versucht werden, die noch lebenden Keime der Bucheckern nach der Tiefkuehllaagerung zu kultivieren, um auf diese Weise Pflanzen heranziehen zu koennen.
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