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  • Titel
    Notwendige Bestandteile von Projekten zur Genkonservierung : Erhaltung forstlicher Genressourcen. Vortragstagung der Arbeitsgemeinschaft fuer Forstgenetik und Forstpflanzenzuechtung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    26 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4370
  • Datensatznummer
    200045146
  • Quelle
  • Abstract
    Die Geschichte der Konservierung forstlicher Genressourcen in einem engeren Sinne ist in der Bundesrepublik kurz. Bestandteile der in den heutigen offiziellen Konzepten beschriebenen Vorhaben werden in ihrer Notwendigkeit dargestellt und daraufhin untersucht, inwieweit sie den Erfordenissen der Genkonservierung Rechnung tragen. Der Begriffsklarheit kommt besonders in Zusammenhang mit Genressourcen grundlegende Bedeutung zu; sie hilft die fachliche Diskussion vorzubreiten. Genkonservierung ist aus Gruenden der bis heute bekannt gewordenen genetischen Auswirkungen des Waldsterbens, aber auch als Bestandteil von Zuechtungsvorhaben unerlaesslich. Genkonservierung kann verschiedene Ziele verfolgen, auch wenn heute forstwirtschaftliche Ueberlegungen im Vordergrund des Interesses zu stehen scheinen. Grundlegendes Element aller Massnahmen zur Genkonservierung ist die auf objektive Kriterien gestuetzte Deklaration biologischen Materials als Genressource. Eine Untersuchung der Tauglichkeit der zur Verfuegung stehenden Verfahren im Lichte des gesteckten Ziels schliesst sich an. Einige Konsequenzen aus der heutigen Situation hierzulande draengen sich auf - allen voran die bis heute ausstehende Integration genetischer Erkenntnisse in Vorhaben von grosser Tragweite und so hohem Kostenaufwand, wie die Genkonservierung bei Waldbaeumen ihn erfordert. Ein diesbezueglicher Hinweis findet sich bereits in einem der offiziellen Konzepte, welches auch den Nachholbedarf an forstgenetischer Forschung hervorhebt.