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  • Titel
    Zur Verbreitung und Schaedlichkeit der Gallmuecken (Cecidomyiidae, Diptera) an Waldbaeumen in Mitteleuropa
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    8 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3718
  • Datensatznummer
    200044221
  • Quelle
  • Abstract
    In 3 Staaten Mitteleuropas, Tschechien, Slowakei und Oesterreich wurde die Vorkommensfrequenz von Gallmueckenarten, die sich an Waldbaeumen entwickeln, an mehr als 1200 Fundorten untersucht. Insgesamt wurden 44 Gallmueckenarten an 20 Wirtspflanzen als schaedlich erkannt (Tab.1). Alle festgestellten Gallmueckenarten wurden nach ihrer Gesamtvorkommensfrequenz bewertet (Tab.2) . Die Gallmueckenarten koennen erhebliche Schaeden verursachen, wenn ihre Larven wichtige Pflanzenorgane, z.B. Bluetenknospen oder junge Blattknospen, befallen, oder eine wesentliche Verminderung der Assimilationsflaeche verursachen. Unter den 44 Gallmueckenarten von Waldbaeumen treten nur 8 Arten als wirkliche Schaedlinge auf: Contarinia fagi an jungen Blattknospen von Fagus sylvatica, Contarinia quercina an jungen Blattknospen von Quercus robur und Quercus petraea (beide Arten vornehmlich in Forstgaerten), Thecodiplosis brachyntera an Nadeln von Pinus sylvestris und Pinus mugo, Harrisomyia vitrina und Drisina glutinosa an Blaettern von Acer pseudoplatanus, Dasineura fraxini und Dasineura fraxinea an Fiederblaettchen von Fraxinus excelsior sowie Mikiola fagi an Blaettern von Fagus sylvatica.