Titel
Einige oekologische Aspekte der Ambrosiasymbiose
Verfasser
Erscheinungsjahr
1991
Illustrationen
46 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
3718
Datensatznummer
200043958
Quelle
Abstract
Die Ambrosia-Symbiose zwischen holzbruetenden Scolytiden und Platypodiden hat zu weitgehenen Anpassungen beider Partner gefuehrt. Ambrosiapilze sind in ihrer Toleranz gegenueber klimatischen Bedinungen weitgehend eingeschraenkt und in ihrer Verbreitung auf den Insektensymbionten angewiesen, waehrend die Kaefer in ihrer Ernaehrung von den Symbionten abhaengig sind. Ein spezielles Organ, das Mycetangium, wurde zur Erhaltung der Pilzflora ausserhalb der Brutanlagen entwickelt. Dieses Organ entstand polyphyletisch in den verschiedenen systematischen Einheiten. Die Symbiose ist in den Familien Scolytidae und Platypodidae und deren Untereinheiten mehrfach unabhaengig voneinander entstanden. Die Reaktionen auf die unterschiedlichen oekologischen Gegebenheiten sind daher sehr variabel.