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  • Titel
    Zur Massenvermehrung und aviochemischen Bekaempfung der Kleinen Fichtenblattwespe, Pristiphora abietina (Christ.) (Hym., Tenthredinidae) in Oberoesterreich 1981-1987
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    7 Abb., 5 Tab., 6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3718
  • Datensatznummer
    200043754
  • Quelle
  • Abstract
    Seitens der Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien wurde das Insektizid Decis ULV 2,5 g und 5 g pro ha gegen die Kleine Fichtenblattwespe geprueft und mit der Wirkung von Malathion ULVC und Dimilin PH 60-40 verglichen. Bei Zusatz von Ulvapron zum Decis ULV 2,5 g pro ha konnte die Wirkung gegenueber dem Decis ULV 5 g pro ha nach dreimaliger Flugzeugapplikation um etwa ein Drittel gesteigert werden. Da Malathion mit 65 %, Decis ULV 2,5 g plus Ulvapron mit 91 %, Decis ULV 5 g mit 87 % noch nicht den erwuenschten Bekaempfungserfolg erreichten, wurde 1982 eine 3. Flugzeugapplikation durchgefuehrt. Nach der 3. Bekaempfung konnte das Bekaempfungsziel von 98 % mit Decis 2,5g plus Ulvapron mit 96,2 % und in den 5 g Decisflaechen mit 95 % letaler Wirkung annaehernd erreicht werden. In den Malathion- und Dimilinflaechen lag der Bekaempfungserfolg nur bei 54 %. Im Jahr 1984 wurden die Mittelteiber am staerksten, die Frueh- und Spaettreiber annaehernd gleich stark befallen. Die ermittelten Larvendichten 1985 lagen in insektizidbehandelten Flaechen bei einem Sechstel der Dichtevon 1982. Die Wirkung von mit Decis getroffenen Waldameisen oder honigtauerzeugenden Insekten war speziell bei Ulvapronoelzusatz toedlich. Die Fichtenquirlschildlaeuse wurden fast restlos vom persistenten Decis kontaminiert, so dass innerhalb der Kontrollphase von 1983 bis 1985 keine Lecanien aufgefunden werden konnten. Die Bienenvoelker erlitten durch Eintrag mit Decis kontaminierter Nahrung einen Brutausfall von ca. 8 %. Die Nachhaltigkeit der Bekaempfungsaktionen 1981/82 hielt 4-5 Jahre an.