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  • Titel
    Untersuchungen zum Verhalten des Splint- und Kernholzes der Pappel bei der Herstellung von Zellstoffen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    38 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3618
  • Datensatznummer
    200043017
  • Quelle
  • Abstract
    Das Kern- und Splintholz der Pappelklone Muhle-Larsen und Oxford unterschieden sich in der Faserlaenge und in den chemischen Eigenschaften deutlich. Splintholz weist eine groessere Faserlaenge und einen niedrigeren pH-Wert der Extrakte auf. Aus Hackschnitzeln des Splintholzes wurden Halbzellstoffe mit einem hoeheren Weissgrad und hoeherer Fortreissfestigkeit sowie geringfuegig niedrigerer Ausbeute hergestellt als aus Hackschnitzeln des Kernholzes. Dagegen bestanden bezueglich der Reisslaenge und Berstfestigkeit sowie des Restligningehaltes zwischen den Halbzellstoffen aus Hackschnitzeln des Kern- und Splintholzes keine merklichen Unterschiede. Beim Sulfatverfahren beeinflussten die Aufschlussbedingungen die Qualitaet der aus dem Splint- und Kernholz hergestellten Zellstoffe deutlich. Bei einem Aufschluss unter milden Bedingungen traten zwischen den Klonen weitaus groessere Unterschiede in den Eigenschaften der Zellstoffe aus dem Kernholz auf als aus dem Splintholz. Dagegen waren bei einem Aufschluss bei hohen Temperaturen und kurzer Aufschlussdauer die Unterschiede zwischen den Klonen in den Eigenschaften der Zellstoffe aus dem Kernholz gering. Die aus dem Kernholz hergestellten Sulfatzellstoffe hatten ueberwiegend eine hoehere Ausbeute und einen hoeheren Aschegehalt als die Sulfatzellstoffe aus dem Splintholz, bezueglich des Weissgrades und Ligningehalts bestanden zwischen den Sulfatzellstoffen aus Hackschnitzeln des Kern- und Splintholzes von Pappeln keine eindeutigen Unterschiede. Die Unterschiede in den Festigkeitseigenschaften der Zellstoffe aus dem Splint- und Kernholz waren bei den untersuchten Klonen verschieden ausgepraegt.