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  • Titel
    Mykologische Untersuchungen an vergrauten Holzoberflächen im Gebirge
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    4 Abb., 1 Tab., 18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3618
  • Datensatznummer
    200042952
  • Quelle
  • Abstract
    Die durch UV-Strahlung und Regen bedingte Vergrauung des Holzes - vor allem im Gebirge - ist in den meisten Faellen mit dem Vorkommen von Pilzen verbunden. Diese besiedeln entweder die unmittelbare Holzoberflaeche, wobei dunkelbraune, inkrustierte Zellkomplexe ausgebildet werden, oder sie finden sich in den Tracheiden der obersten Holzschicht in Gestalt von Zellpaketen oder Zellketten. Durch Abimpfung und Inkulturnahme konnte nachgewiesen werden, dass sich die an vergrauten und geschwaerztem Holz vorkommenden Pilzelementen aus mindestens 12 verschiedenen Arten der Hyphomycetes zusammensetzen, von denen sich Phaeosclera demationides Sigler, Tsuneda & Carmichael durch besondere Haeufigkeit auszeichnet. Physiologisch sind die "Schwaerzepilze" durch eine hohe Trocken- und Hitzeresistenz charakterisiert, die als Anpassung an die extremen Umweltbedingungen gedeutet werden kann. Obwohl die meisten Arten ueber Peroxidasen verfuegen, sind sie offenbar nur sekundaer am weiteren Abbau des Lignins beteiligt.