Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Histologische Untersuchungen über das Schutzholz einheimischer Laubbäume
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    14 Abb., 1 Tab., 35 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3618
  • Datensatznummer
    200042921
  • Quelle
  • Abstract
    An insgesamt 76 kuenstlich angelegten Stammverletzungen in Form von Flachwunden von 7 einheimischen Laubholzarten wurde der Schutzholzbereich makroskopisch und mikroskopisch untersucht. Es werden die histologischen Veraenderungen, die infolge einer Kambiumverletzung im bereits von der Verletzung gebildeten Holzgewebe stattfinden, sowie artspezifische Unterschiede der Schutzholzbildung in den untersuchten Laubbaeumen beschrieben. Unabhaengig von artspezifischen Unterschieden scheinen Wirksamkeit und Ausdehnung der Abschottung stark von der Art der Verletzung (Flachwunden bzw. Bohrkernentnahmen) beeinflusst zu sein. Der durch das CODIT-Modell verdraengte Begriff "Schutzholz" im Sinne Franks (1884) wird diskutiert und als berechtigt gehalten zur Beschreibung von Wundreaktionen im bereits gebildeten Holzkoerper. Innerhalb des Schutzholzes lassen sich mit Austrocknungszone, eigentlicher Verfaerbungszone und umgebener Grenzschicht drei Bereiche voneinander unterscheiden.