Titel
Kartierung und Bodeninventur in Bayern
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1986
Illustrationen
5 Abb., 12 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5393
Datensatznummer
200042574
Quelle
Abstract
Die Bodeninventur in Bayern ist durch folgende Stadien gekennzeichnet: Die 1935 begonnene Bodenschätzung ist abgeschlossen und liegt nach ihrem bodenkundlichen Inhalt ausgewertet flächendeckend vor. Mitte der 50er Jahre beginnt die Aufnahme moderner Bodenkarten (Maßstab 1 : 25.000) auf bodentypologischer Grundlage. Sie wird seit Anfang der 70er Jahre durch zunehmende Erfassung pedoökologischer Eigenschaften, wie z.B. des Ökologischen Feuchtegrades zur Standortskundlichen Bodenkarte erweitert. 1/6 der Landesfläche von rd. 70.000 km2 ist aufgenommen. Anfang der 80er Jahre tritt der Umwelt- und Bodenschutz in den Vordergrund und erzwingt eine neue Richtung in der Bodeninventur: rasch durchzuführen und mit zusätzlicher Bewertung von Umwelteigenschaften und Risikofaktoren sowie der Möglichkeit der Risikovorhersage. Um diese Forderung zu erfüllen, erstellt das Bayerische Geologische Landesamt seit 1982 den Bodenkataster Bayern, bestehend aus Boden-Grundinventur (Kennzeichnung und Systematisierung der Böden und ihrer Eigenschaften), Boden-Flächeninventur (=Bodenkartierung), einer Bodenprobenbank für Zwecke der langfristigen Beweisführung und Boden-Dauerbeobachtungsflächen zur Überwachung von Bodenveränderungen.