Titel
Holzvermarktung durch den Forstbetrieb : Landestagung des Bayerischen Forstvereins
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4355
Datensatznummer
200042257
Quelle
Abstract
Die These, dass Holz als natuerlicher, umweltfreundlicher und nachwachsender Rohstoff quasi automatisch und naturgesetzlich gegenueber konkurrierenden Rohstoffen knapp und damit teurer werden muesse, ist weder logisch noch empirisch beweisbar. Ertragsverbesserungen bei der Rohholzvermarktung sind durch Holzpreis und vermarktete Holzmenge bestimmt. Einnahmeverbesserungen durch Holzverkauf sind aber keine Alternative zur Kostensenkung, sondern haben diese zur Voraussetzung. Die bereitgestellten Mengen, Dimensionen und Qualitaeten haben sich an der konkreten Nachfrage der Kundschaft zu orientieren, die Hoehe des Preises bestimmt sich aus dem Kalkulationsspielraum der Holzindustrie. Die Durchsetzung mengenunabhaengiger und mittelfristig tragfaehiger Preiserhoehungen hat eintsprechende Kosten- oder Absatzvorteile bei der abnehmenden Holzindustrie zur Voraussetzung.