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  • Titel
    Wasserlagerung von Buchenstammholz (2). Untersuchung der Schaelfurnierqualitaet in Abhaengigkeit von der Zeitdauer zwischen Aufarbeitung und Einlagerung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    17 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4355
  • Datensatznummer
    200041887
  • Quelle
  • Abstract
    Nach den Stuermen im Fruehjahr 1990 wurde im Forstbezirk Darmstadt Buchenschaelholz teichgelagert. Da sich teilweise eine laengere Lagerung des Holzes zwischen Aufarbeitung und Einlagerung in den Teich nicht vermeiden liess, sollten die Auswirkungen dieser ungeschuetzten Zwischenlagerung untersucht werden. Im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut fuer Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft der Universitaet Freiburg (Grunwaldt, 1992) wurden Ausbeute und Schaelfurnierqualitaet in Abhaengigkeit von der Zeitdauer zwischen Aufarbeitung und Einlagerung untersucht. Die Hauptergebnisse werden im folgenden dargestellt. Fuer die Hoehe der Furnierausbeute haben Dimension und Guete des Rohholzes eine grosse Bedeutung. Je kuerzere Stammabschnitte aufgearbeitet werden, desto groesser ist der an den Stirnflaechen anfallende Restholzanteil, und desto geringer ist der Anteil an produziertem Furnier. Dieser Effekt wird durch Risse an den Stirnseiten verstaerkt. Lagerschaeden durch Pilze, Bakterien oder Insekten haben auf die Furnierausbeute nur geringe Auswirkungen, da bis zu einem gewissen Grad zerstoertes Holz noch gut verwertet werden kann. Die prozentuale Verteilung der Furnierprodukte auf die verschiedenen Qualitaeten (Deck- oder Innenfurnier) wird vom Grad der Verstockung deutlich beeinflusst. Nach einer Dauer der ungeschuetzten Lagerung zwischen Aufarbeitung und Einlagerung von bis zu sechs Wochen kann beim produzierten Furnier noch keine Erhoehung des Anteils von Furnier geringer Qualitaet bemerkt werden. Im Gegensatz dazu tritt dieser Effekt bei dem Holz nach einer Zwischenlagerungszeit von ueber 13 Wochen sehr wohl auf. Als aeussere Weiser fuer das Ausmass der im Stamm eingetretenen Lagerschaeden und fuer die somit zu erwartende Hoehe des Anteils von Furnierprodukten geringer Qualitaet ist die Ansprache des Verstockungsprozents der Stirnflaeche gut geeignet.