Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Waldhackschnitzel als Rohstoff fuer die Faserplatten- und Spanplattenherstellung (Teil 1 - Allgemeines. Labortechnische Versuche. Teil 2 - Grosstechnische Untersuchungen)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    14 Abb., 7 Tab., 4 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4355
  • Datensatznummer
    200040200
  • Quelle
  • Abstract
    Waldhackschnitzel, insbesondere die gruenen Hackschnitzel (auch als Dendromasse- oder Biomasse-Hackschnitzel bezeichnet), werden als kunftig nutzbare Rohstoffreserve fuer die Spanplatten- und Faserplattenindustrie angesehen. Es wird ueber Versuchsergebnisse zur Qualitaetsbewertung von Hackscnitzeln, zum Einfluss des Gruengutanteils auf die Eigenschaften von Spanplatten sowie zum Einfluss der Haldenlagerung und der Sichtung von Hackschnitzeln auf die Senkung des Gruengutanteils berichtet. Der Einsatz von Hackschnitzeln mit gruengut fuer die Erzeugung von Holzpartikelwerkstoffeen wurde labortechnisch und industriell untersucht. Wichtige Merkmale und Lieferbedingungen von Hackschnitzeln sind in der DDR in Fachbereichstandards (TGL 15 799, Blatt 08) enthalten. Spanplatten mit anteiliger Verarbeitung gruener Hackschnitzel muessen den Gueteanforderungen (z.B. DIN 68 761, Teil 4, oder TGL 6072, Blatt 01) genuegen. Wuerde eine vollstaendige Verarbeitung der gesamten Nadelmasse und des Feinreisigs einschliesslich des hohen Rindenanteils angestrebt, muessten Qualitaetsminderungen der Platten in Kauf genommen werden. Zur Qualitaetssteigerung von Hackschnitzeln mit Gruengut ist es erforderlich, einen groesseren Teil der Nadeln, des Feinreisigs und der losen Rinde abzuscheiden. Zur Reduzierung des Werkzeugverschleisses ist eine weitgehende Aussortierung der mineralischen Bestandteile notwendig.