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  • Titel
    Bioturbation in Waldboeden - Zusammenfassung der Messergebnisse in sueddeutschen Bannwaeldern
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    6 Abb., 3 Tab., 22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5235
  • Datensatznummer
    200039989
  • Quelle
  • Abstract
    In 45 sehr verschiedenen Kleinbiotopen von Bannwaeldern Baden-Wuerttembergs wurden Testkoerper auf der Oberflaeche des Mineralbodens ausgelegt und ihre Endposition nach biotop wird versucht, die oertlich wirksamen oekologishen Verhaeltnisse zu erfassen und die Verlagerungsergebnisse anhand der Lokalfaktoren zu interpretieren. Dabei konnte keinerlei Zusammenhang mit dem Regionalklima festgestellt werden. Im Durchshnitt aller Messswerte ergab sich aber eine Tiefenverlagerung der Testkoerper von rund 2 mm pro Vegetationsperiode, die im wesentlichen auf Regenwurmtaetigkeit zurueckgefuehrt wird. Weniger charakteristisch ist die Seitenverlagerung, die vorwiegend von Maeusen, Maulwuerfen, Schwerkrafteinwirkung, Frosthebung und Zufallsereignissen abhaengen duerfte. Doch lassen beide Werte einen deutlichen Zusammenhang mit den Humusformen erkennen. Waehrend bei Rohhumusbildung und Verhagerung, wie sie sisch oft nach Streunutzung und Weidebetrieb einstellt, fast keine Bioturbation beobachtet wurde, erreicht diese - insbesondere die Tiefenverlagerung - ihre Maximalwerte bei tiefgruendigem Mullhumus und guenstiger Wasserversorgung.