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  • Titel
    Untersuchungen ueber das Vordringen von Austrocedrus chilensis in der argentinischen Steppe
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200039743
  • Quelle
  • Abstract
    Noch im vorigen Jahrhundert war die Uebergangszone von den niederschlagsreichen oestlichen Andenhaengen zur trockenen patagonischen Steppe weitgehend von Waeldern bedeckt, in denen Austrocedrus chilensis die wichtigste Baumart darstellte. Diese Waelder sind durch Braende und Beweidung auf erheblichen Flaechen zerstoert worden; Steppenpflanzen haben ihren Platz eingenommen. Lange Zeit hielt man diese Entwicklung fuer unumkehrbar. Heute beobachtet man jedoch an vielen Stellen, dass sich Austrocedrus chilensis durch Samenflug in die Steppenvegetation hinein natuerlich verjuengt und unter guenstigen Bedingungen Gebiete fuer den Wald zurueckerobern kann. Zwei derartige Verjuengungsflaechen wurden in der Umgebung der Stadt Esquel aufgenommen und dokumentiert. Es konnte gezeigt werden, dass die Samen der Baumart bis zu Entfernungen von 200-300m von den Mutterbaeumen entfernt erfolgreich keimen koennen. Die Jungpflanzen nutzen dabei die einzelnen Buelten der Steppenvegetation als Schutz. Auf diese Weise koennen trotz unguenstiger klimatischer Bedingungen und trotz - allerdings gegenueber frueher reduzierten - Weidedrucks Jungbestaende mit bis ueber 5000 Pflanzen/ha entstehen.