Titel
Zur Baumartenwahl in den Kamm- und Hochlagen des Erzgebirges
Verfasser
Erscheinungsjahr
1997
Illustrationen
13 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4354
Datensatznummer
200039662
Quelle
Abstract
Im Erzgebirge wird die Baumartenwahl durch SO2-Immissionen beeintraechtigt. Trotz abklingender SO2-Eintraege ist die Fichte in der Rauchschadzone I der Kamm- und Hochlagen noch nicht anbaufaehig. Die Schwefel-Nadelspiegelwerte stagnieren seit 1994 im Grenzbereich symptomfreier/toxischer Ueberernaehrung. Witterungs-Singularitaeten wie im Winter 1995/1996 fuehrten erneut zum flaechenhaften Absterben der Fichte. Die standortsgemaessen Baumarten Buche, Aspe, Birke und Salweide sowie die als eingebuergert anzusehende Europaeische Laerche zeigen trotz ueberhoehter Schwefel- Blattspiegelwerte keine physiologischen Schaeden. Die Eberesche reagiert auf die S-Belastung ueberhaupt nicht in den Blattspiegelwerten. Waldumbaukonzepte sollten diese widerstandsfaehigen, standortsangepassten Baumarten bevorzugt beruecksichtigen.