Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Entwicklung der Belaubung mittelalter Buchenbestaende in Nordostdeutschland von 1987 bis 1996
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200039640
  • Quelle
  • Abstract
    Die Ergebnisse ueber die Entwicklung der Belaubung mittelalter Buchenbestaende Nordostdeutschlands in den Jahren 1987 bis 1996 lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1. Die in den Jahren 1987 bis 1996 sehr differenzierten Jahreswitterungen wirkten sich gravierend auf den Belaubungszustand der Buchenbestaende aus. Die mittleren Belaubungsgrade sinken von 75% der Vollbelaubung (1987) infolge mehrerer aufeinanderfolgender Jahre mit ausgepraegten Niederschlagsdefiziten bis auf 54% (1992) ab und steigen infolge erhoehter Niederschlagsmengen in den Jahren 1993 bis 1996 auf 73% an. Die Jahreswitterung, insbesondere niederschlagsarme Jahre mit trockenen und heissen Sommern, dominiert die Belaubungsdynamik der Buchenbestaende eindeutig. 2. Differenzierend auf die Entwicklung der Belaubungsgrade wirken Hydromorphie und Trophie der Standorte. Am staerksten werden die Auswirkungen der Trockenheiten auf den grundwasserbeeinflussten Standorten abgemildert. Grundwasserbeherrschte Standorte, also Standortsbereiche, auf denen die Buche von Natur aus nicht bestandesbildend auftritt, unterliegen in Trockenphasen erheblichen Belastungen, und die Buchen reduzieren demzufolge ihre Laubmasse staerker, aehnlich wie die auf anhydromorphen Standorten. Eine Differenzierung nach der Trophie ergibt sich bei den anhydromorphen, weniger bei den semihydromorphen Standorten.