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  • Titel
    Umweltvertraegliche Forsttechnik als Voraussetzung fuer naturnahe Waldwirtschaft : Forsttechnik fuer naturnahe Waldwirtschaft
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    23 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200039155
  • Quelle
  • Abstract
    Verschiedenste Interessengruppen sind sich einig, dass die mitteleuropaeische Forstwirtschaft vor einem tiefgreifenden Wandel steht. Nachhaltigkeit, Umweltvertraeglichkeit oder Zukunftsfaehigkeit sind Worthuelsen, die in den meisten Vorstellungen ueber die Zukunft unserer Branche zu finden sind. Auf der Stufe der Umsetzung allerdings, auf der die Forsttechnik eine zentrale Rolle einnimmt, gehen die Forderungen weit auseinander. Waehrend neoliberale Oekonomen Liberalisierung und Wettbewerbsfaehigkeit verlangen, fordern Arbeitnehmerorganisationen die Rueckentwicklung der Forsttechnik zu personalintensiven Verfahren, in denen die Motorsaege das zentrale Arbeitsmittel darstellt. Vor diesen weit auseinanderliegenden Forderungen stellt sich die Frage, in welche Richtung sich die Forsttechnik weiterentwickeln soll, damit die allgemein anerkannten Oberziele einer zukunftsfaehigen Entwicklung erreicht werden koennen. Der Beitrag versucht, (1) die Bedeutung der sozialen Wertvorstellungen und - praeferenzen fuer die Forsttechnik zu analysieren, (2) zu pruefen, was die Forsttechnik in bezug auf Umweltvertraeglichkeit erreicht hat, und (3) Loesungsansaetze darzustellen, wie wir das technisch-oekologische Handeln fuer die Walderhaltung und -nutzung ganzheitlich weiterentwickeln koennen. Eine lineare Diskussion rund um Arbeitsmittel und -verfahren genuegt nicht, um dem Anspruch der Ganzheitlichkeit zu genuegen. Die Herausforderung, die oekologische Qualitaet technischen Handelns zu maximieren, kann auch nicht durch einfache Normen und Rezepte sichergestellt werden. Der Konsens ist auf der Zielebene zu suchen. Die Frage, wie die Ziele erreicht werden, muss unbedingt dem freien Ideenwettbewerb und der Innovationskraft ueberlassen werden. Es sind umfassende Qualitaetssicherungssysteme zu entwickeln und einzufuehren, die eine dauernde Ueberwachung und Verbesserung der Umweltqualitaet forsttechnischer Massnahmen garantieren. Die im biologischen Bereich geforderte "Diversitaet" bedingt auf der technischen Seite "geistige" und "technische" Vielfalt, die auch im Sinne einer Risikominimierung anzustreben ist.