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  • Titel
    Zielstaerkennutzung oder Niederdurchforstung. Ein Simulationsvergleich in einem 85jaehrigen Fichtenaltholz
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200039149
  • Quelle
  • Abstract
    Mit einer Einzelbaumsimulation ueber einen zwanzigjaehrigen Zeitraum in einem 85jaehrigen Fichtenbestand werden die Nutzungsvarianten Zielstaerkennutzung und Niederdurchforstung gegenuebergestellt. Dabei ergeben sich bei den ersten Eingriffen Vorteile in der Volumenleistung und der oekonomischen Bewertung fuer die Zielstaerkenvariante. In der Aufsummierung der Volumenleistung und der oekonomischen Bewertung am Ende des Simulationszeitraumes zeigt sich die Niederdurchforstungsvariante jedoch ueberlegen. Die Ursachen fuer die Minderleistung bei der Zielstaerkenvariante liegen hauptsaechlich in der Absenkung des Vorrates unter die kritische Grundflaeche und in der Entnahme der zuwachskraeftigsten Bestandesmitglieder. Nicht kalulierbar zugunsten der Zielstaerkennutzung ist eventuell ankommende erwuenschte Naturverjuengung . Diesem Vorteil kann jedoch auch eine hoehere Labilisierung des Fichtenaltholzes gegenueberstehen. Insgesamt stellt die Zielstaerkennutzung eine Eingriffsvariante dar, die auch bei der Fichte in das waldbauliche Kalkuel miteinbezogen werden sollte, wenn die standoertlichen Voraussetzungen gegeben sind und die Nutzung marktgerecht erfolgt. Gegenueber der weitverbreiteten Zielstaerkennutzung bei der Buche wird dieses Verfahren bei der Fichte wegen des sehr viel schwaecheren Zuwachsverhaltens dieser Baumart im hoeheren Alter und der geringeren Stabilitaet nur eingeschraenkter zur Anwendung kommen koennen.