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  • Titel
    Zur Massenvermehrung der Nonne (Lymantria monacha L.) in Kiefernbestaenden des nordoestlichen Niedersachsens. Situationsanalyse im Winter 1994/95 und Diskussion moeglicher Handlungsalternativen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    45 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200038973
  • Quelle
  • Abstract
    Am Beispiel einer von 1991 bis 1994 ungestoert verlaufenen Massenvermehrung der Nonne (Lymantria monacha L.) in einem ca. 40-45j. Kiefernstangenholz im nordoestlichen Niedersachsen wird der aktuelle Zustand dieser Nonnenpopulation, der bisher eingetretene Frasschaden in Abhaengigkeit von der sozialen Stellung des Einzelbaumes und der Befall durch rindenbruetende Kaeferarten vorgestellt und diskutiert. Neben den unveraenderbaren oekologischen Rahmenbedingungen (Standort, Klima) wird als wesentliche Ursache fuer die Entstehung von Gradationen vor allem die waldbauliche Behandlung mit den damit verbundenen Bestandesstrukturen angesehen. Eine Existenzgefaehrdung der betroffenen Kiefernwaelder ist durch die Nonne, sofern sie allein auftritt, nicht in jedem Fall gegeben. Die Entscheidung zur chemischen Bekaempfung erfordert, insbesondere in Kiefernbestaenden, eine differenzierte Vorgehensweise. Der Verzicht auf den Einsatz chemischer Mittel erscheint unter bestimmten Bedingungen durchaus moeglich, ist jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand mit einem Restrisiko verbunden. Waldbauliche Behandlungsmodelle zur langfristigen Verringerung der Disposition von Kiefernbestaenden fuer Massenvermehrungen der Kieferngrosschaedlinge werden fuer strukturarme Reinbestaende geringer Bonitaet vorgestellt und diskutiert.