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  • Titel
    Auswirkungen einer Veraenderung der Baumartenzusammensetzung potentieller Eichen-Buchen-Mischwaelder
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    9 Abb., 1 Tab., 17 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200038900
  • Quelle
  • Abstract
    Aus den Ergebnissen der vorgestellten Untersuchungen in natuerlichen bzw. naturnahen Eichen/Buchen-Mischbestaenden und in Bestaenden forstlich bedingter Abwandlung (in reine Buche, Buche/Fichte, Fichte/Buche und reine Fichte) auf Standorten der natuerlichen Waldgesellschaft Querci Fageta typica, Subass. Carex pilosa/Galium odoratum Convallaria majalis ergibt sich, dass die naturnahen Mischbestaende oekologisch insgesamt allen anderen Bestandestypen ueberlegen sind. Mit einer anthropogen bedingten Aenderung der Baumartenzusammensetzung kommt es zu einer Verschlechterung der oekologischen Verhaeltnisse, die vor allem mit der schlechteren Humusform und der unguenstigeren Chemie der Humushorizonte zusammenhaengen. So wird auch die Zusammensetzung und der Deckungsgrad der Krautschicht hierdurch erheblich beeinflusst. In der Rangfolge einer oekologischen Bewertung folgen andere Mischbestaende mit Laubholzanteilen und Buchenreinbestaenden. Am unguenstigsten sind reine Fichtenbestaende zu beurteilen. Waehrend die natuerlichen Mischbestaende auf diesem Standort mit abnehmendem Mischungsanteil Rotbuche, Traubeneiche, Hainbuche und vereinzelt Berg-, Spitzahorn und Gemeine Esche enthalten, werden fuer bewirtschaftete Bestaende mit hoher Wertleistung (unter Beruecksichtigung der oekologischen Ansprueche und der Standortsverhaeltnisse) folgende Baumarten und Mischungsanteile vorgeschlagen: Rotbuche 30-50 %, Traubeneiche 20-40 %, Wald- Kiefer 10-20 %, Europaeische Laerche 0,20 %, Weisstanne 0-20 % und vereinzelt Hainbuche, Berg-, Spitzahorn, Winterlinde, Gemeine Esche, Douglasie und Fichte.