Titel
Die Bedeutung der Wurzelentwicklung von Waldbodenpflanzen fuer ihren Zeigerwert
Verfasser
Erscheinungsjahr
1990
Illustrationen
5 Abb., 2 Tab., 23 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
2754
Datensatznummer
200038853
Quelle
Abstract
Auf drei Standorten des Goettinger Waldes wurden die krautigen Arten Lmium galeobdolon, Carex sylvatica und Athyrium filix-femina auf ihre Tiefendurchwurzelung untersucht. Die Untersuschungsstandorte liegen auf Unterem Muschelkalk (mu), Oberem Buntsandstein (so) und Bausandstein (sm2). Fuer Atryrium filix-famina laesst sich ein Standardwurzelbild erstellen, das eine Unterteilung in verschiedene Wurzelhorizonte ermoeglicht. Die einzelnen Horizonte sind als Intensiv-, Extensiv- und Explorationswurzelzone bezeichnet. Die durchschnittliche Durchwurzelungstiefe betraegt 9,9 cm auf mu, 10,5 cm auf so und 17,1m auf sm2. Die Elementgehalte wurden aus Mischproben der Wurzelmasse eines Standortes ermittelt. Die Stickstoffgehalte variieren nur geringfuegig im Vergleich der Standorte. Die Phosphorgehalte unterscheiden sich bei allen Arten deutlich. Die Eisengehalte zeigen standortsbezogene Veraenderungen bei Lamium und athyrium, die Aluminiumgehalte nur bei Lamium. Das Spross/Wurzel-Verhaeltnis wird haeufig als Mass fuer die spezifische Wirkung verschiedener Standortsfaktorenverwendet. Auch wenn die einzelne Einflussgroesse nicht feststellbar ist, weist das Spross/Wurzel-Verhaeltnis auf die physiologische Leistungsfaehigkeit des Wurzelsystems einer Art hin.