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  • Titel
    Untersuchungen über das Wachstum der Walnuss (Juglans regia) als Waldbaum
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200037213
  • Quelle
  • Abstract
    Es werden Wachstumsdaten von Waldnuss aus Versuchsanbauten und von Einzelbaeumen aus Vogelsaat in den Waldungen der Forstbezirke Muellheim (Markgraeflerland) und Selzach (Kanton Solothurn, Schweiz) mitgeteilt. Das Alter der Walnussbaeume reichte von 7 bis 52 Jahren. Die Anbauten erfolgten in unterschiedlichen Pflanzverbaenden und mit Pflanzen aus verschiedener Herkunft des Saatgutes. Die Walnussbaeume erbrachten auf Standorten bester Bonitaet gleiche und zum Teil groessere Wuchsleistungen als Esche, Eiche und Buche der jeweils I. Ertragsklassen. Die Formigkeit entsprach ebenfalls den Werten bei anderen Edelaubbaeumen. Die Walnuss kann bei entsprechender Kronenpflege mit anderen heimischen Laubbaeumen im Mischbestand erzogen werden. Als Pflanzverband werden etwas baumzahlaermere Verbaende als bei den anderen Edellaubbaeumen mit 1000 bis 2000 Pflanzen je ha empfohlen. Weitverbaende (7x7m, 9x9m) haben sich nicht bewaehrt. Bezueglich der Herkunft des Saatgutes kann vorlaeufig nur die Verwendung wuechsiger einheimischer Wildlinge oder der in der Schweiz bisher bewaehrten Herkuenfte empfohlen werden. Vor der Verwendung auf Nussertrag gezuechteter Sorten und von Walnuss auf Schwarznussunterlage wird abgeraten. Haeufigste Schaeden im Jungwuchs waren Fegeschaeden. Die Spaetfroeste im Fruehjahr 1991 schaedigten frueh- und spaettreibende Herkuenfte. Die Schaeden wurden noch im laufenden Jahr ausgeglichen. Im Baumholzalter traten haeufig Schaeden durch Stammfaeule (meist aus Rueckeschaeden oder nach Frostrissen) auf. Ferner ist Vorsicht vor unsachgemaesser Aestung geboten.