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  • Titel
    Zur Auswirkung von Nadeln verschiedener Pinus-Arten auf die Entwiclung und die Eiablage von Diprion pini L. (Hym., Diprionidae) : II. Einfluss sekundaerer Nadelinhaltsstoffe auf die Eiablage und die interspezifische Variabilitaet
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    36 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036913
  • Quelle
  • Abstract
    In der vorliegenden Untersuchung wird die Eiablage von Diprion pini an Zweigen 10 verschiedener Arten oder Unterarten von Pinus sp. darbestellt. Die getesteten Kiefernarten wurden zuvor auf ihre Verwertbarkeit durch D. pini-Larven ueberprueft. Einen Schwerpunkt bilden die chemischen Analysen der Nadeln dieser 10 Kiefernarten. Die Analysen beziehen sich nur auf diterpene Harzsaeuren und eine Anzahl Polyphenole, die zur Flavonoedgruppe zaehlen und die als schaedlich fuer die Blattwespe erachtet wurden. Schwarzkiefernadeln scheienen guenstige Bedingungen fuer die Eiablage zu haben, und es konnte beobachtet werden, dass Weibchen hier sogar mehr Eier ablegten als an der Gemeinen Kiefer. An P. radiiata, P. banksiana und P. contorta konnten aehnliche Ergebnisse wie an P. sylvestris erzielt werden, was zeigt, dass D. pini durchaus eine Gefahr fuer diese nordamerikanischen Kiefernarten darstellen kann. Dagegen erwiesen sich P. pinaster unf P. strobus fuer die Eiablage als ungeeignet. Eine geringe eiablage konnte ebenfalls an P. uncinatat beobachtet werden. Die chemischen Analysen ergaben signifikante Variationen in der chemischen Zusammensetzung der Kiefernadeln in Abhaengigkeit von der Art, nicht aber von der Eignung fuer D. pini. Es war dennoch festzustellen, dass P. sylvestris, die am besten fuer die Gesamtentwicklung von D. pini geeignet ist, weniger Harzsaeure enthaelt als andere Arten. P. sylvestris ist reich an polaren Inhaltsstoffen, aber hat einen geringen Abietinsaeure-Gehalt. Letztere ist hoeher in P. pinaster, wobei dies Art hauptsaechlich Pimaransaeure enthaelt. Hinsichtlich der Poplyphenole wurden die beiden Flavonoede (Charakteriseiert als Taxifolin und dessen Glukosid, die besonders in Klonen der Gemeinen Kiefern, die sehr anfaellig fuer D. pini sind, vorkommen) nicht in den anderen 9 Arten oder Unterarten gefunden. Des weitern konnte kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Eignung fuer D. pini und dem Gehalt der Nadeln an Catechin nachgewiesen werden.