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  • Titel
    Zur Kaelteresistenz des Ulmensplintkaefers, Scolytus laevis Chapuis 1873 (Col., Scolytidae) und dessen Bedeutung fuer die Ausbreitung des Ulmensterbens in den noerdlichsten Ulmenwaeldern Europas
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036888
  • Quelle
  • Abstract
    Es wurde die Kaelteresistenz der ueberwinternden Larven des Ulmensplintkaefers, Scolytus laevis, der ein wichtiger Vektor des Ulmensterbens ist, untersucht. Im Winter lag die durchschnittliche untere Temperaturgrenze bei -29Grad C und stieg im Mai auf -21Grad C an. Die entsprechenden Auftautemperaturen lagen zwischen -6,5 und -0,7Grad C, wobei im Winter der Gefrierpunkt 0,2-0,3Grad C niedriger lag. Glycerol war das wichtigste niedermolekulare Gefrierschutzmittel. Die gefrorenen Larven wurden kurz nach dem Auftauen aktiv, waren aber bei 21Grad C entweder nicht verpuppungsfaehig oder sie starben. Im fruehen Winter ueberlebten herabgekuehlte Larven eine laengere Zeit bei -19Grad C, aber im Fruehjahr wurden sie bei dieser Temperatur abgetoetet. Aus den Ergebnissen wird ersichtlich, dass die Kaelteresistenz kein limitierender Faktor fuer die Verbreitung des Ulmensplintkaefers innerhalb des Verbreitungsgebiets der Ulmen in Norwegen darstellt.