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  • Titel
    Zur Auswirkung von Nadeln verschiedener Pinus-Arten auf die Entwicklung und Eiablage der Kiefernbuschhornblattwespe, Diprion pini L. (Hym., Diprionidae) : 1. Geniessbarkeit der Nadeln fuer Diprion pini
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    36 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036871
  • Quelle
  • Abstract
    Jung- und Altlarven von Diprion pini wurden auf folgenden zehn Kiefernarten bzw. Unterarten gezuechtet: Pinus syvestris, Pinus nigra nigracans var. austriaca, Pinus nigra laricio var. corsicana, Pinus nigra clusiana var. cebennensis, Pinus pinaster, Pinus uncinata, Pinus radiata, Pinus contorta, Pinus banksiana und Pinus strobus. Die Versuche wurden unter Laborbedingungen durchgefuehrt (16 Grad C, 15.30/8.30 Hell-/Dunkelphase fuer Junglarven, 20 Grad C, 16.30/7.30 Hell-/Dunkelphase ab L4, 5000 Lux). Die Futterpflanzen wurden alle 2-3 Tage erneuert. In Abhanegigkeit von den Frasspflanzen konnten grosse Unterschiede in bezug auf die Larvenmortalitaet, die Entwicklungsrate, das Gewicht und die Fekunditaet nachgewiesen werden. Die Gemeine Kiefer war die bestgeeignetste Frasspflanze, waehrend es auf allen anderen Arten bzw. Unterarten zu Entwicklungsverzoegerungen kam. Das schlechteste Ergebnis wurde auf P.n.n. var. austriaca erzielt, waehrend die anderen Schwarzkiefernarten und Pinus uncinata besser geeignet waren. Auf Pinus pinaster war die Junglarvenmortalitaet sehr hoch. Fuer die nordamerikanischen Kiefernarten stellt Diprion pini eine gewisse Gefahr dar, da diese Baumarten in Europa fuer Neuaufforstungen verwendet werden. Auch besteht das Risiko, dass Diprion pini nach Amerika eingeschleppt wird.