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  • Titel
    Waldpappel-Anbauversuche in Niedersachsen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200036836
  • Quelle
  • Abstract
    Im Jahre 1979 war von der Niedersaechsischen Forstlichen Versuchsanstalt ein Anbauversuch mit 8 Waldpappelsorten angelegt worden. Auf 7 verschiedenen Bergland- und Flachlandstandorten wurden die Pappeln entweder reihenweise in Kuestentannenkulturen oder auf Gassen in schlechtwuechsigen Erlenbestaenden gepflanzt. Die Pflanzplaetze lagen in der Regel an Abraumwaellen oder auf Baggerhuegeln. Es erfolgten eine Pflanzlochduengung sowie mehrmalige Platzduengungen. Zehn Jahre nach Anlage der Versuche betraegt die durchschnittliche Ausfallquote 41%. Die Gruende dafuer werden diskutiert, ebenso wie das Wuchsverhalten der Waldpappelsorten auf den verschiedenen Standorten. In den Zeitmischungen haben sich die Balsampappelsorten gar nicht, die Aspen und Graupappeln nur sehr eingeschraenkt bewaehrt. Die sehr guten Wuchsleistungen der Balsampappeln in den Hauptbestandsversuchen fuehren zu der Empfehlung, diese Sorten unter Beibehaltung eines Erlengrundbestandes in schlechtwuechsige Erlenbestaende einzubringen. Von der Pflanzung der Aspen- und Graupappelsorten auf vergleichbaren Standorten wird weitgehend abgeraten.