Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Gallmuecke als Verursacher von Bast- und Rindennekrosen an Stiel- und Traubeneichen. Ein Beitrag zur Klaerung der sog. T-Krankheit
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200036805
  • Quelle
  • Abstract
    Fuer 2 Gebiete Deutschlands liess sich nachweisen, dass die als T-Krankheit oder T-Krebs bezeichneten aeusseren und inneren Schaeden an Eiche dort weder abiotischen Faktoren, noch pilzlichen Erregern zuzuschreiben sind, sondern einer einheimischen, jedoch noch nicht beschriebenen Gallmueckenart der Gattung Resseliella. Deren Eiablage erfolgt in Rindenbeschaedigungen durch den Grossen Buntspecht Dendrocopus major (Spechtringelung) und den Siebenschlaefer Glis glis. Die Larven ernaehren sich vom Kambialsaft. Je nach der Besatzdichte breiten sie sich im Kambium mehr oder weniger weit aus; die jeweilige Brutstelle wird dabei vollstaendig zerstoert, was entsprechende Bast- und Rindennekrosen kleiner bis flaechiger Ausdehnung und bei entsprechend laengsgestreckter Nekrosebildung auch Rindenrisse zur Folge hat. Diese Schadstellen werden zwar gesund ueberwallt, fuehren jedoch zu inneren Holzfehlern und aeusseren Rindenschaeden. Es wird zu ueberpruefen sein, ob moeglicherweise ein Teil der mit Eichensterben in Verbindung gebracht Nekrosen, zumal in den Faellen mit Schleimfluss, in Verbindung zu der neuen Gallmueckenart steht. die langen streifenfoermigen Nekrosen, wie sie aus Norddeutschland beschrieben werden (9), scheinen anderer Natur und Ursprungs zu sein, ebenso die von Welkeerscheinungen und Absterben begleiteten Jungeichenschaeden im nordoestlichen Harzvorland (13).