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  • Titel
    Bedeutung von Rindendicke, Stammdurchmesser und Stammhöhe für die Fortpflanzung des Langhornbocks, Monochamus sutor (Col., Cerambycidae) in verbrannten Lärchen und Kiefern
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Illustrationen
    27 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036798
  • Quelle
  • Abstract
    Der kleine weiss-marmorierte Langhornbock, Monochamus sutor L. ist einer der weit verbreiteten, in Staemmen lebenden Insekten in durch Waldbrand geschaedigten Gebieten der Great Xing An Mountains in China. Monochamus sutor kann sich in verbrannten 13-23m hohen Laerchen (Larix dahurica) und Kiefern (Pinus sylvestris var. monogolica) vom Stammfuss bis durchschnittlich 3,3 bzw. 4,6m unterhalb der Spitze fortpflanzen. Das Schluepfen von Monochamus sutor nimmt allmaehlich mit der Hoehe ab und hoert bei einer Rindendicke von weniger als 0,3cm bei beiden Baumarten auf. Das Schluepfen nahm bei beiden Baumarten logarithmisch entweder mit Rindendicke oder Stammdurchmesser ab. Zwei lineare Regressionsgleichungen Y = 2.01+0.426X bzw. Y = 0.07+0.771X wurden abgeleitet, um bei Laerchen und Kiefern die Durchschnittsdichte von schluepfenden Monochamus sutor pro 0,1Quadratmeter Rindenflaeche (Y) aus der beobachteten Dichte (X) in Brusthoehe (1.5m) vorauszusagen. Die geschaetzte Durchschnittsdichte kann mit der erwarteten Reproduktionsrindenflaeche multipliziert werden, um dadurch die Gesamtschluepfzahl vorauszusagen. Die Fortpflanzung der Cerambyciden wurde unter Beruecksichtigung der Wirtsbaumwahl, der Wechselwirkungen zwischen den zusammenlebenden Arten, der Bedeutung der Rindendicke und dem Verlauf von Waldbraenden diskutiert.