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  • Titel
    (Thaumetopoea pityocampa (Den.& Schiff.) in Italien. Biooekologie und Prinzipien der integrierten Bekaempfung)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    2 Tab., 20 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2479
  • Datensatznummer
    200036099
  • Quelle
  • Abstract
    Seit Anfang des Jahrhunderts sind in Italien verschiedene Kiefernarten zur Wiederaufforstung eingesetzt worden. Dies hat eine weitere Verbreitung des Prozessionsspinners T. pityocampa beguenstigt. Die Wirtspflanzen von T. pityocampa sind vorwiegend Pinus nigra, P. sylvestris, P. halepensis und P. radiata. Die Massenvermehrungen von T. pityocampa stehen in Zusammenhang mit dem Schlupf der Falter, der durchschnittl. Fruchtbarkeit, dem Geschlechtsverhaeltnis und dem Prozentsatz der Puppen, die von der verlaengerten Diapause betroffen sind. Die Kenntnis dieser Daten erlaubt eine zufriedenstellende Voraussage des Massenwechsels. Im Falle von Pinus nigra war es moeglich, eine Reaktion der Wirtspflanze auf die Entnadelung zu erkennen. Es zeigte sich, dass die nach einem starken Frass auswachsenden Nadeln fuer die Larven als Nahrung ungeeignet sind. Die natuerlichen Feinde weisen eine unregelmaessige Verbreitung auf und spielen als Gegenspieler normalerweise nur in den Jahren nach einer Massenvermehrung von T. pityocampa eine wesentliche Rolle. Die integrierte Bekaempfung umfasst quantitative Untersuchungen ueber die Populationsdichte, Festlegung der Schadensschwelle, Massnahmen des Waldbaues und der Bestandespflege sowie direkte Bekaempfungsmassnahmen.